Tiergestützte Therapie

Tiergestützte Therapie

 „Das Beste für die Seele eines Menschen ist der Rücken eines Pferdes!“

Die Heilpädagogische Förderung mit dem Pferd wird in Regens Wagner Glött schon seit vielen Jahren angeboten. Dabei fördern unsere Tiere als „stille Helfer“ Menschen mit Behinderung ganzheitlich und mobilisieren innere Heilkräfte. Das Pferd als guter Freund sorgt für Stabilität und wird zu einem verlässlichen Partner. Menschen mit und ohne Behinderung können dadurch Kräfte und Ressourcen aufbauen und ihr Selbstvertrauen in die eigene Person stärken.

Motorik, Sensorik, Kognition, soziales Verhalten oder auch Emotionalität lassen sich durch und mit Tieren fördern und verbessern. Denn diese reagieren unmittelbar auf die physische und psychische Verfassung des Menschen, die mit ihnen arbeiten. Sie spiegeln die „Seele“ und können dabei helfen, innere Zustände sichtbar zu machen. So können Blockaden gelöst und Spannungszustände abgebaut werden.

Bei der tiergestützten Therapie wird personenzentriert und zielorientiert gewählt, mit welcher Methode der jeweilige Bewohner unterstützt werden kann. Je nach Befinden kann z.B. das Pferd gepflegt werden, der Stall wird versorgt oder es wird auf dem Pferdrücken geritten und geübt. Einzelförderungen stehen im Vordergrund, aber auch die Auswahl in besprochenen Paarkombinationen bzw. Kleinstgruppen ist möglich.

In der Tagesstruktur der Förderstätte verankert findet auch das Angebot des Stalldienstes durch jeweils zwei BewohnerInnen mit einer Begleitung der Förderstätte zu festen Tageszeiten statt. In Absprache mit den Stallangestellten  und unter deren Aufsicht und Anleitung werden bestimmte Angebote durchgeführt. So wird beispielsweise die Heuraufe gesäubert und aufgefüllt, die Heunetzte aufgehängt, gemistet und gekehrt, oder der Reitplatz gewässert.

Auch Kinder und MitarbeiterInnen des Kindergartens in Glött kommen regelmäßig zu den Pferden von Regens Wagner und kümmern sich mit den BewohnerInnen um die Pflege der Tiere. Ein Sozialer Raum wird beiläufig geschaffen, in dem Inklusion auf einfachste Art und Weise gelebt werden kann. Auch bei Freizeiten in den Ferien oder bei Festen gelten gleiche Interessen, welche im Team mit unterschiedlichen Fähigkeiten der Personen und ohne Wertung erreicht werden können.

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